Nach einer kurzen, wenig erholsamen Nacht in Barrys Versteck beschließt die Crew einen kleinen Jagdausflug zu machen.

Zum Glück ist Gabe ein ordentlicher Amerikaner und stattet alle mit ausreichend Feuerkraft für den Trip in den Wald aus.

Sie fahren zum Parkplatz des Redfield Marksman und stellen ihr Auto ab. Ein monströser Pickup Truck steht dort, und vom Schießstand hört man Geräusche, als würde jemand ihn für Zielübungen mit einer Haubitze missbrauchen.

Die Dämmerung schützt sie nicht vor neugierigen Blicken, die sie begleiten, während sie im Dickicht des Waldes verschwinden.

Nach einiger Zeit erreichen sie eine Lichtung und erklären sie zum heutigen Jagdgrund. Sie müssen eine Weile auf der Lauer liegen, bis ein Rascheln das hohe Gras der Lichtung in Bewegung versetzt. Ohne zu zögern wird das Feuer eröffnet. Kurz darauf stehen sie vor einem Rehkitz, dessen Augen weit aufgerissen sind vor Schock und Schmerz. Gerade noch weidete es friedlich neben seiner Mutter, nun findet sein junges, unschuldiges Leben ein abruptes Ende. Emilio erlöst es aus diesem Zustand – nur um im nächsten Moment Gabes begeistertes Lob und seine Tipps für das korrekte Zerlegen des Tieres zu hören.

Sam streift derweil umher und verwandelt zunächst einen Vogel in eine Wolke aus Blut und Federn, bevor sie ihre Jagdstrategie überdenkt. Kurzerhand wird ein Fuchsbau ausgeräuchert. Die Jungtiere, nach Luft japsend und kaum in der Lage, die Augen zu öffnen, stolpern ins Freie – überfordert und verwirrt von der Welt, in die sie gerade erst geraten sind. Eines von ihnen wird von Sam ergriffen, die ihm das Genick bricht. Tja.

Billy erlebt sein eigenes kleines Abenteuer. Furchtlos erlegt er einen seltenen Erdabau-Biber, bekannt für seine angebliche Blutgier – kaum dass er seine Waffe geladen hat.

Gabes Geschichte würde man am liebsten auslassen. Sagen wir so: auch er erlegt etwas. Der Maulwurf, den er ausgräbt, hatte schlicht keine Chance.

Zufrieden mit ihrer Beute macht sich die Crew auf den dreistündigen Rückweg, den man auch in 30 Minuten hätte zurücklegen können.

Sie kommen pünktlich bei Gabes Haus an und sehen Weston beim Verlassen des Grundstücks. Gabe bleibt davon unbeeindruckt und entzündet den Grill mit zwei Litern Benzin, um anschließend die frische Beute im entstehenden Feuer zu verkohlen.

Gabe kaut gerade ein kaum noch identifizierbares Stück Maulwurf, als Emilio ihn ins Bett bringt und ihn mit einer stabilen Kombination aus Schnaps und Valium sediert.

Der Rest zieht sich nach draußen zurück und genießt den Abend. Emilio ist sich nebenbei sicher, dass Weston seinen Wagen mehrfach in Trudys Garage abgestellt hat.