Sam, Emilio, Gabe und Diesel treffen sich im Blue Nowhere. Lori ist seit ein paar Tagen verschwunden und hätte heute Abend eigentlich einen Auftritt im Honkers.
Sie beschließen, Lori Davidson auf eigene Faust zu finden. Max übernimmt die Bar, und die Crew macht sich auf den Weg ins Honkers – nachdem Diesel Junior sich noch schnell auf der Straße erleichtert hat.
Diesel ist dort Stammgast und gesellt sich zu Mona und Sarah an den Tresen, während die anderen Loris Spind durchsuchen. Neben ein paar aufschlussreichen Kleidungsstücken finden sie einen seltsamen Zettel, vollgeschmiert mit unterschiedlichen Zahlen.
Mona ist alles andere als begeistert, dass Emilio eine ihrer besten Tänzerinnen aus den Augen verloren hat. Wutentbrannt jagt sie den Haufen nach draußen – mit dem klaren Auftrag, Lori verdammt nochmal zu finden.
Währenddessen informiert Deputy Weston Smith Gabe darüber, dass Chief Baker einem wilden Tier in den Wald gefolgt ist, nachdem besorgte Bürger Alarm geschlagen hatten. Wieder ein Waschbär?
Kyla Hendrix, alleinerziehende Mutter und unter dem Künstlernamen Cherry im Honkers aktiv, hat Lori zuletzt am Montagabend gesehen. Sie lebt mit ihrem Sohn Lawrence in Redfield. Nachdem sie Lawrence Hendrix verärgert ein paar Streichhölzer abnimmt – weil er schon wieder zündelt –, erzählt sie der Crew, dass Lori offenbar einen Freund hat: Billy. Wo er wohnt, weiß sie allerdings nicht. Sie vermutet, dass Loris Eltern mehr wissen könnten.
Kurzerhand fahren sie zum Elternhaus in Old Redfield, im Norden der Stadt. Laura, Loris Mutter, kann ihnen sagen, dass Billy in Stonebridge lebt – in Redfield besser bekannt als Junktown. In Loris Zimmer stößt die Crew außerdem auf weitere seltsame Notizen, einen mysteriösen Brief sowie einen Flyer von Zappenduster, einem Black-Metal-Projekt mit erstaunlichem Potenzial.
Deputy Smith informiert Gabe, dass sie dem Chief Verstärkung leisten müssen.
Die Crew macht sich auf den Weg nach Stonebridge. Unterwegs helfen sie einem schlecht gelaunten Santa, dessen Hand mit dem Tattoo einer erdolchten Schwalbe verziert ist, dabei, seinen weihnachtlich geschmückten Black-Star-Brewery-Truck aus dem Graben zu befreien.
In Stonebridge angekommen, kehren sie zunächst bei Kelly im Rustbucket ein. Sie berichtet, dass Billy zwar ein Chaot, aber eigentlich ein guter Junge sei. Er, Lori und ein paar andere Kids hätten sich regelmäßig im Nebenraum getroffen, um dort gemeinsam Spiele zu spielen.
Ein paar Häuser weiter leben Billys Eltern. Sie sprechen den typischen Dialekt der Menschen aus dem oberen Tal, sind aber ansonsten freundlich. Billy war seit ein paar Tagen nicht mehr zu Hause, doch größere Sorgen macht sie sich nicht – bisher ist er immer wieder aufgetaucht. Außerdem kennt er sich gut in der Gegend aus. Lediglich seine Begeisterung für Dämonen und Ähnliches findet sie etwas verstörend.
In seinem Zimmer findet die Crew neben einer beachtlichen Menge Gras eine Karte der Umgebung. Sie ähnelt zwar deutlich der Gegend um Stonebridge, doch nahegelegene Orte tragen andere Namen. Ein Ort namens Bongwater Castle ist mit einem roten X markiert. Unbemerkt bleibt jedoch ein seltsam anmutender Flyer der Band Grifters Bone, der wirkt, als stamme er aus dem späten 19. Jahrhundert.
Weston und Jimmy informieren Gabe später darüber, dass der Chief bei dem Kampf mit dem Waschbären ein Auge verloren hat und über Nacht im Krankenhaus bleiben muss.
Gemeinsam beschließt die Crew, zu dem Ort namens Bongwater Castle zu fahren. Diesel ist überzeugt, dass das kein Problem sein wird – und behält fast recht. Bis auf die letzten drei Kilometer.
Die Dunkelheit des Waldes ist beklemmend, während sich die Gruppe durch den Schnee kämpft. Doch im Schein ihrer Taschenlampen erreichen sie schließlich ihr Ziel. Bongwater Castle entpuppt sich als kleine Holzhütte, fast bis zum Dach eingeschneit.
Diesel räumt den Eingang frei. Im Inneren finden sie Lori, Billy, Debbie, Colin und Thomas. Sie sind Teil einer Rollenspielgruppe namens The Detention Knights und hatten sich hier getroffen, um den Höhepunkt ihrer Kampagne zu spielen – bis sie vom Schneefall überrascht wurden und festsaßen.
Alle sind erleichtert, dass die Sache so glimpflich ausgegangen ist. Lori schafft es sogar noch rechtzeitig zurück zum XXXmas-Special im Honkers.
Frohes Fest und Happy Honking!